Sechs Argumente für eine Ablehnung der Initiative.

  1. Die Annahme der No-Billag-Initiative würde das Ende der SRG und ihrer Radio- und Fernsehprogramme bedeuten, 6'000 Arbeitsplätze würden allein bei der SRG verschwinden.
  2. Zudem würden die meisten privaten Radio- und Fernsehstationen in der Schweiz verschwinden, weil auch sie grösstenteils über Gebühren finanziert sind. Dies hätte den Verlust von 900 weiteren Arbeitsplätzen zur Folge.
  3. Die Schweizer Medienlandschaft würde verarmen.
  4. Radio- und Fernsehprogramme in der Westschweiz, dem Tessin und der rätoromanischen Schweiz würden ebenfalls eingestellt.
  5. Mit der Versteigerung der Konzessionen würden sich finanzkräftige Investoren den Medienmarkt Schweiz kaufen, um ihre Interessen durchzusetzen. In einigen europäischen Ländern ist das schon der Fall – mit schwerwiegenden Folgen für die Demokratie. Das darf in der Schweiz nicht passieren.
  6. Es ist falsch anzunehmen, dass Radio und TV im Falle einer Annahme der Initiative günstiger werden würden. Je nach Privatanbieter zahlt man allein für ein Jahresabo für Sportübertragungen mehr als die 450 Franken Gebührengelder. Ein mit dem Programm der SRG vergleichbares Angebot wäre pro Kopf viel teurer als die heute erhobene Abgabe.

Deshalb bekämpfen wir die gefährliche und radikale No-Billag-Initiative. Der Verein «Nein zum Sendeschluss» ist auf Ihre Spende PC-Konto 61-325016-8 / IBAN CH26 0900 0000 6132 5016 8 angewiesen. Mit ihrer Spende helfen Sie mit, dass es in allen Landesteilen der Schweiz weiterhin ein unabhängiges Radio- und Fernsehangebot gibt.

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