Sechs Argumente für eine Ablehnung der Initiative.

  1. Die Schweizer Medienlandschaft würde verarmen. Gerade in Randregionen stünde es schlecht um die mediale Grundversorgung.
  2. Radio- und Fernsehprogramme in der Westschweiz, dem Tessin und der rätoromanischen Schweiz würden ebenfalls eingestellt. Ein erheblicher Anteil der Gebühren wird in diese Sprachregionen transferiert.
  3. Mit der Versteigerung der Konzessionen würden sich finanzkräftige Investoren den Medienmarkt Schweiz kaufen, um ihre Interessen durchzusetzen. In einigen europäischen Ländern ist das schon der Fall – mit schwerwiegenden Folgen für die Demokratie. Das darf in der Schweiz nicht passieren.
  4. Es ist falsch anzunehmen, dass Radio und TV im Falle einer Annahme der Initiative günstiger werden würden. Je nach Privatanbieter zahlt man allein für ein Jahresabo für Sportübertragungen mehr als die 450 Franken Gebührengelder (ab Anfang 2019 sind es noch 365 Franken pro Haushaltung). Ein mit dem Programm der SRG vergleichbares Angebot wäre pro Kopf viel teurer als die heutige Abgabe.
  5. Die Annahme der No-Billag-Initiative würde das Ende der SRG und ihrer Radio- und TV-Programme bedeuten, 6'000 Arbeitsplätze verschwinden allein bei der SRG. Faktisch zielt die Initiative auf die SRG; sie soll zerschlagen und filetiert werden.
  6. Zudem würden viele private Radio- und TV-Sender in der Schweiz verschwinden, weil auch sie grösstenteils über Gebühren finanziert sind. Dies hätte den Verlust von 900 weiteren Arbeitsplätzen zur Folge.

Deshalb bekämpfen wir die destruktive No-Billag-Initiative. Das Komitee «Nein zum Sendeschluss» will Anfang Februar eine Abstimmungszeitung in alle Haushaltungen verteilen lassen. Dafür sind wir auf Ihre Spende PC-Konto 61-325016-8 / IBAN CH26 0900 0000 6132 5016 8 angewiesen. Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, dass es in allen vier Sprachregionen der Schweiz weiterhin ein unabhängiges Radio- und Fernsehangebot gibt.

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